Schadstoffe
Sie vermuten, dass schadstoffhaltige Baustoffe in Ihrem Gebäude oder Ihrer Wohnung eingesetzt wurden? Wenn Sie ein verdächtiges Material auf einen Schadstoff untersuchen lassen wollen, besteht bei Materialproben die Möglichkeit, dass Sie die Probenahme selbst durchführen und die Proben an uns zur Analyse senden. Wir arbeiten mit mehreren renommierten und akkreditierten Fachlaboren zusammen. So können wir Standarduntersuchungen und spezielle Analysen anbieten. Vor der Probenahme bitten wir um Kontaktaufnahme unter unserer Telefonnummer 0561-92039530.
Wir beraten Sie gern vorher telefonisch, da bei der Probenahme und der Verpackung einiges zu beachten gibt. Grundsätzlich beseht für alle Materialien die Möglichkeit einer Analyse. Je nach Verbindung werden unterschiedliche Mengen benötigt.
- Asbest
- Holzschutzmittel Pentachlorphenol (PCP) und Lindan
- Polychlorierte Biphenyle (PCB)
- Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
- Künstliche Mineralfasern (KMF)
- Schwermetalle (Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Zink)
- Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (eng. per- and polyfluoroalkyl substances, PFAS)
- Hexabromcyclododecan (HBCD oder HBCDD)
Je nach Anzahl der Parameter, die untersucht werden sollen, sind unterschiedliche Probenmengen notwendig. Die Mindestmenge von 5 g ist für die Analyse der meisten Einzelparameter ausreichend.
Sie sollten bitte folgende Angaben immer beifügen:
Die Unterlagen mit den Informationen zu den Proben, der Probenahmestelle und dem Auftraggeber NICHT in den Beutel mit den Proben verpacken.
- Auftraggeber, Adresse, Telefonnummer, Email
- Untersuchungsauftrag mit den zu untersuchenden Verbindungen
- Grund / Anlass der Analyse
- Art und Bezeichnung der Probe
- Datum der Probenahme
Unter unserer Telefonnummer 0561-92039530 stehen wir Ihnen sehr gern für Fragen zur Verfügung.
Neben den Altlasten (Asbest, künstliche Mineralfasern (KMF), polychlorierte Biphenyle (PCB), polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Holzschutzmittel) rücken durch die zunehmend dichte Bauweise neuere Schadstoffe in den Fokus wie die schwer- bzw. leichtflüchtige, organischen Verbindungen (SVOC und VOC), die sich in der Luft oder im Staub anreichern. Zu den VOC zählen unter anderem Formaldehyd und andere Aldehyde, die oft auch geruchlich auffällig sind.
Auch schwerflüchtige, organische Verbindungen wie hormonähnliche Flammschutzmittel und Weichmacher können die Gesundheit beeinträchtigen. Baujahr sowie Zeitraum von Sanierungenen oder Umbauten des Gebäudes können ein Hinweis auf bestimmte schadstoffbelastete Baumaterialien geben.
Unter unserer Telefonnummer 0561-92039530 stehen wir Ihnen sehr gern für Fragen zur Verfügung.


